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Big Journey #5

Heute habe ich nicht soviel Text zu schreiben, denn eigentlich lässt sich alles mit dem Wörtern unverbesserlich und besser hätte es nicht werden können beschreiben. Der erste Tag begann mit Regen, Regen und Regen. Wir schleiften uns in ein Museum, durch The Rocks, entlang der Promenade bis hin zum Darling Harbour. In Cockle Bay Wharf setzten wir uns dann aufgrund des unendlich schlechten Wetters in ein Kaffee, tranken und aßen was kleines und entschieden uns dann für ein Besuch im Kino. Der Film Captain Phillips hatte uns dann doch noch einigermaßen den Tag gerettet. Am nächsten trafen wir uns am Circular Quay, kauften uns ein Ticket und schon ging es 20 Minuten später mit der Ferry Richtung Manly Beach: Einer meiner Meinung nach besten Strände ganz Sydneys. Auf dem Manly Scenic Walk erhielten wir unglaubliche Ausblicke und konnten das ein und andere unfassbare Bild, beispielsweise dirket an einer Klippe schießen :-) Nach circa 3 bis 4 Stunden Fußmarsch ging es auf den Weg Richtung CBD und Bondi Beach, an dem wir dann unsere beiden gemeinsamen Tage ausklingen ließen. _______________Und ihr wolltet ja mal wissen wie es bei uns so mit den Bushfeuern aussah. Ich habe hier mal von einer Freundin ein paar Bilder geschickt gekriegt, die sie während sie auf dem Boot gearbeitet hat, gemacht.

1 Kommentar 30.11.13 03:27, kommentieren

Big Journey #4

Alles begann wieder mit einer weiten Reisen von ein paar tausend Kilometern, einer Busfahrt von zwei Stunden und einem Flug von drei. Nachdem ich glücklicherweise den Bus morgens um 6:15 Uhr geschafft hatte kam ich gegen den Nachmittag/Abend in Sydney - einer der unglaublichsten Großstädte Australiens an. Direkt am Central Station Bahnhof sah ich zwei Personen die ich in Cairns getroffen hatte und das nicht einmal ein paar Wochen her. Gleich im Hostel Nomads Westend eingecheckt, traf ich sofort Bianca, hatte eine kurze Spritstour mit einem Backpacker Auto und eine Wohnungsbesichtung. Ja richtig alles an einem Abend :-) Am nächsten Tag zog ich dann auch gleich in eine WG - die Mitbewohner sind verdammt freundlich, schenken mir manchmal Essen, kriege jeden Morgen ein Kaffee, habe ein Swimming Pool ein Fitnessraum und und und. So hieß es dann die ersten zwei Wochen Jobsuche, Jobsuche, Jobsuche, Schlafen, Job Job Job, dass war das einzige was mir noch im Kopf rumschwirrte. Ab und zu war ich dann mal mit Bianca und ein paar anderen Leuten unterwegs die ich hier kennengelernt hatte. Nach gefühlt unendlichen Bewerbungen hatte ich ein Vorstellungsgespräch im Li Dimora Cafe in North Sydney. Daraufhin folgte ein Vorstellungsgespräch und Probetag auf der Magistic Cruise. Und wie ihr ja alle wisst habe ich mich dann für die kleine Fähre oder was auch immer das ist, entschieden. Ich habe die besten Mitarbeiter, eine super gute Arbeitsstelle und ein tolles Gehalt. Allerdings sind meine Freunde vom Wasserskipark nirgendswo zu toppen. Während meiner Arbeitszeit stellte sich dann etwas sehr lustig heraus: ( Hier mal der Gesprächverlauf) Managerin: Du sag mal Sebastian, von wo aus Deutschland kommst du eigentlich? Ich: Naja ich will mal sagen aus Berlin, weil sicherlich kennst du das Dorf nicht dort in der Nähe. Managerin: Echt Berlin? Ich: Um es genauer zu sagen eigentlich aus Brandenburg. Managerin: Ach was echt? Und wo da? Sag mir mal die Stadt vielleicht kenne ich sie ja. Ich: Zossen Managerin: Ach Zossen, ja Zosse kenne ich. Ich: Äh, was echt? Wie woher denn das? Managerin: Ja Vettel, ich bin in Königswusterhausen ausgewachsen! Und so klein ist die Welt es ist einfach unglaublich - in 16000 Kilometer Entfernung trifft man eine Person die eigentlich gerade mal so eine knappe halbe Stunde von uns weg wohnt. Zwischenzeitlich ging ich ein paar mal in die Stadt oder zum Opera House im Botanical Garden um die Stadt von einer anderen viel viel ruhigeren Seite zu sehen. Kann man sich das vorstellen, ein endlos langer Park im Herzen Sydneys? Aufgrund meiner Arbeitssuche und dem jetzt immer vielen Arbeitszeiten, habe ich es bisher noch nicht wirklich geschafft viel zu sehen. Aber spätestens wenn Maria und ihr Freund hier ist - habe ich ihnen versprochen machen wir ein Stadtrundgang und daraufhin folgen dann auch viel mehr Fotos. Nach ungefähr ein einhalb Wochen fragte mich meine Managerin ob ich jemand kennen würde der vielleicht noch einen Job bräuchte. Kurzdarauf fing dann auch Bianca bei mir mit arbeiten an. Vor ein paar Tagen war Halloween und das haben auch die Australier zu feiern, und es war mit Abstand einer der besten Halloweentage die ich je hatte. Es begann mit der Frage: Sag mal wo gehst du am Donnerstagabend hin? und schließlich waren dann alle Mitarbeiter von mir zusammen im Scary Canery Club feiern. Noch etwas ganz kurz: Mein neuer Spitzname ist Vettel oder Sebas. Aber nun ist es Zeit Geld Geld Geld zu sparen, denn schon in circa 2 Monaten geht meine heißbegehrte und sehnlichst erhoffte Reise los. Sydney-Byron Bay-Brisbane-Gold Coast-Airlie und Rainbow Beach-Townsville-Cairns-Alice Springs-Adelaide-Canberra-Melbourne. Dementsprechend habe ich mir nun diesen Spruch zu Herzen genommen. (Gerne könnt ihr Alexander wegen der Übersetzung fragen :-)) Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbour. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover." (Mark Twain)

2 Kommentare 19.10.13 08:39, kommentieren

Big Journey #3

Die Reise Richtung Süden war vielversprechend und unglaublich interessant. Allein auf der Busfahrt hatte man so viele schöne Ausblicke und auch vereinzelt ein paar australische Tiere zu sehen bekommen. In Ayr angekommen zogen wir in Sack und Pack bei 31°C los um unser Hostel zu suchen. Nach circa 30 Minuten Fußmarsch wurde uns gesagt, dass sie kein Jobangebot haben und uns auf eine Warteliste von ganzen drei Wochen setzen würden. Aber das widersprach der ganzen Planung. Wir hatten doch aus Cairns angerufen und uns wurde versichert, das wir sofort ein Job bekämen. Wie das allerdings immer so ist, werden natürlich auch Träume durchkreuzt. Schließlich quartierten wir uns für eine Nacht in ein Workinghostel ein und buchten gleich den Bus zurück Richtung Norden - mit Hoffnung ein Job im mehr Landesinneren zu kriegen. Als Folge landeten wir in Atherton, einer ungefähr zweistündigen und 70km entfernten Stadt von Cairns. Auch hier wurde uns mitgeteilt das wir anfangs auf eine Warteliste kommen, aber durch die überfüllten Unterkünfte und den Jobinteressenten haben wir uns dafür entschieden das jetzt zu machen und zur Not zu warten. Nach tausenden von Filmen, Verbesserungsversuchen unseres Lebenslaufs, Gesprächen mit anderen Backpackern und vielen vielen Runden Monopoly (insgesamt fünf Tage) ergatterte wenigstens einer von uns beiden ein Jobangebot. Marvin arbeitet zwischenzeitlich auf einer Bananenfarm. Aufgrund der Überfüllung im Hostel kriegten wir ein Zweibett-Zimmer im Grand Hotel. Von außen möchte man es nicht betreten aber die Räumlickeiten, Duschen/Toiletten und die Küche sind super sauber und alles in einer gemütlichen Atmosphäre. Ich beschäftigte mich während der Arbeitstage von Marvin mit der Bewerbung für ein Nebenjob. Beispielsweise habe ich ein Aushang "Aushilfsjob als Verkäufer" in einem Sportgeschäft entdeckt, sofort mein Lebenslauf ausgedruckt und mich dort beworben. Mein Englisch wird immer besser, aber durch die australischen Filme, englischen Büchern (Fragment von Warren Fahy) und den mehr oder weniger gezwungenen Gesprächen ist das ja kein Wunder. Gestern war hier das "Atherton Maize Festival". Ihr könnt euch das wie eine Art Karnevalsumzug in Deutschland vorstellen. Alle verkleideten sich und fuhren mit atemberaubenden und cool geschmückten Festwagen durch die Gegend und verbreiteten eine Stimmung die auch ich selten erlebt habe. (Allerdings kann hier niemand die Stimmung der Gentlemen toppen) Auch ich habe ab nächste Woche ein Job - endlich. Jetzt kann ich das Geld für meine langersehnte Reise meines Lebens verdienen.

1 Kommentar 31.8.13 06:56, kommentieren

Alexander hier habe ich mal ein paar interessante Fotos für dich schießen können. Schau sie dir an: Diese Tiere sind hier etwas ganz normales. (Sind leider nur vier, die anderen waren zu schnell verschwunden)

1 Kommentar 24.8.13 14:43, kommentieren

Big Journey #2

Der erste Abend in Queensland trieb uns mal wieder aufgrund der späten Ankunft zum Abendbrot zu Mc Donalds. Mit den Öffnungszeiten Australiens muss man hier erstmal umgehen können. Alles öffnet um 8 Uhr morgens und klappt schon gegen 17 Uhr die Tische hoch. Die Stunden könnte sich in Deutschland keiner, bis auf natürlich die Ärzte, leisten. Wir quartierten uns die ersten drei Tage in Marylins Unterkunft ein. Sie ist eine nette und etwas ältere Dame und nimmt gerne Backpacker in ihrem Haus auf, um alles ein bisschen in Stimmung zu versetzen. Es war ordentlich, zwar ein bisschen gefängnisartig eingerichtet, aber es erfüllte seinen Zweck. Endlich mal wieder Ruhe, den nötigen Schlaf und ganz viel Sonne konnten wir uns jetzt gönnen. Wir verbrachten unsere Zeit viel mit Recherchen nach Jobs und anderen billigen Unterkünften für die nächsten Tage oder Wochen. So schlossen wir nach den wenigen Tagen die freundliche Begegnung mit einem herzlichen Dankeschön und ein paar Lagen Wäschewaschen ab und gingen nach Cairns City. Hier hatten wir ein gemütliches und schön mit Pool und Bar eingerichtetes Hostel - Cairns Work and Play. Es schien alles perfekt: Sone, Strand/Lagune, Unterkunft, essen, was gibt es schon besseres? Ja Geld. So langsam wurde das Portmonee leerer und leerer, also muss ein Job her. "WANTED, no experiences, full time 3000-10000$ per month" (GESUCHT, keine Erfahrung, Vollzeit 3000-10000$ pro Monat). Das muss er dein dachten wir uns. Aber nein unser Traumgehalt stellte sich als eine Abzocke eines Art Herbalife Unternehmens heraus, von wo wir durch ein bisschen lügen im Bewerbungsgespräch gleich wieder verschwinden konnten. Wegen dem Reinfall verbrachten wir dann den ganzen Tag mit Door Knocking, wo Backpacker den Arbeitgeber aufsuchen um nach Jobangeboten nachzufragen - doch leider nichts bekommen. Am vorletzten Tag im Norden der Ostküste hatte ein Mädchen, mit dem wir uns gut verstanden, Geburtstag und das MUSSTE natürlich gefeiert werden. Morgens wurde sie mit einer Smartie-Schokotorte und einem kleinen männlichen Ständchen von fünf Jungs mehr oder weniger geweckt. Alle verbrachten den ganzen Tag an der Lagune beim Brutzeln und abends gab es dann das erste Aussie BBQ mit Würstchen, Grillgemüse und Baguetts. Danach machten wir uns alle fertig, tranken ein paar Gläser Wein zum Vorglühen und ließen dann nachts im Club Gilligans die Sau raus. Überings trinkt man hier als Backpacker mehr Wein, da alle anderen alkoholischen Getränke viel zu teuer sind und man sich ohne Arbeit nicht bezahlen kann. Ganze 4L Goon für 9$ - traumhaft. Dem entsprechend haben wir dann den nächsten Tag auch unsere Zeit dem Bett gewidmet, ganz klar. Am Abend haben Marvin und ich den PMS-Travelbus von Cairns nach Ayr gebucht und erhoffen uns dort ein Fruitpicking-Job. Montag den 19.08 ging es dann los - eine sieben-stündige Busfahrt Richtung Süden.

1 Kommentar 24.8.13 13:48, kommentieren

Big Journey #1

Schule, Schule, Schule - Ausbildung, Studium? Was macht man als nächstes? Die Frage habe ich mir schon Ewigkeiten zuvor gestellt und ich habe die Antwort gefunden. Ein Auslandsjahr in Australien. Am 30 Juli ging es gegen Mittag von Berliner Hauptbahnhof Richtung Frankfurt am Main. Kaum angekommen packte mich die Nervosität, wie wird es werden? Finde ich ein Job? Sind die Leute die ich kennen lerne in Ordnung? Alleine am Flughafen traf ich schon eine Menge die das gleiche Ziel vor Augen haben wie ich: Verbessere dein Englisch, dein Lebenslauf und deine Selbstständigkeit. Unsere Airline war eine Boing Emirates, ausgestattet mit den bequemsten Sitzen meines Lebens. Jedem gehört ein eigener Fernseher im Vordersitz mit tausenden Spielfilmen an Thriller, Dramen und Komödien. Man bekam alle gefühlte 5 Minuten etwas zum Essen oder zum Trinken und konnte sich während des gesamten Flugs eingekuschelt in seiner Decke und seinem Kissen von den nachgestellten Sternen über einem entspannen. Doch aus Schlafen wurde nichts. Ich war ganze 2 Tage wach und konnte mich in dieser Zeit gerade einmal, am Flughafen in Singapur, mit meiner Zahnbürste und einem Hauch von Wasser auffrischen. Nichts desto trotz kam ich mit ein paar Stunden Verspätung am Melbourne Airport an und hoffe auf die Reise meines Lebens mit tausenden Erfahrungen. Das Wetter hatte ganz berauschende 8°C. Der Shuttle zum Hostel kam um Weites zu spät. Und alles das nach dem tagelangen Flug. Übermüdung, Hunger, der Gestank eines Selbst und der allbekannte Jedlag trieben mich daher schon nach einem kleinen Snack bei Mc Donalds von einem Cheeseburger ins Bett, woraufhin ich ganze 17 Stunden geschlafen habe. Kaum zu glauben aber am nächsten Tag war ich noch immer müde. Trotzallem nutzen Marvin und ich unsere Tage in Melbourne City. Wir durchforsteten alle kleinen Gassen und großbefahrenden Straßen nach Sehenswürdigkeiten ab und fanden zudem ein paar schöne Plätze die man einfach gesehen haben muss. North-Ost-South-West Melboune, Immigration Museum, Melbourne Aquarium, Skydeck 88, Federation Square, Southern Cross Station, St. Kilda, Botanical Garden, Victoria Market und Rugby Statium etc. Den einen Tag bin ich mit der Frau der Rezeption im YHA Metro Hostel im Gespräch vertieft und sie bot uns eine kostenlose Tour an: "Free BBQ and 20.000 bats". Klar nahm ich die gleich an und wir beide konnten uns während eines schönen Grillabends Millionen von Fledermäusen betrachten. Nicht wie in Deutschland sieht man nur Nachts vereinzelt welche am Himmel herumfliegen. Hier hängen sie zu jeder Uhrzeit egal ob außerhalb oder in der City an den Bäumen. Doch das Wetter wurde einfach nicht besser, es war immer kalt, dunkel und dazu einige Regenschauer. Das kann doch nichts für mich sein - ich bin doch einer der zu jedem Zeitraum Sonne und mindestens 25°C braucht. Also was muss da her? Ein Transportmittel in den Norden! Nach ungefähr einer Woche im State Victoria recherchierten Marvin und ich das komplette Internet nach den billigsten Wegen um nach Cairns zu kommen. Und da war er- ein Flug mit Tigerairway, einer preiswerten Airline wie bei uns Easyjet. Wir packten unser Travelrucksack und dann ging es auch schon am 9 August los in den State Queensland. Abends angekommen waren es immer noch 22 Grad.

2 Kommentare 18.8.13 15:02, kommentieren